Triennale der Photographie 2018

BREAKING POINT
unlearning x rethinking x restarting


Mit der Triennale der Photographie Hamburg 2018 möchten wir mit unserem Publikum in einen Dialog treten, zum Handeln anregen und Veränderungen initiieren. Jetzt beginnt die Zeit der Reflexion, des Umdenkens, der Neubetrachtung und eines Neustarts. Die Fotografie ist ein kraftvolles Instrument, diese Botschaft zu vermitteln.

Die Begriffe [enter], [space], [home], [shift], [control], [return], [delete], oder [escape] sind in der heutigen Welt zwar sehr gebräuchlich, doch hinter diesen Befehlen der Computertastatur verbergen sich Aussagen von weit reichender Tragweite. Lassen Sie uns gemeinsam für einen Moment die Zeit anhalten und über die ursprünglichen Bedeutungen nachdenken.


Altonaer Museum

[Return] Fotografie in der Weimarer Republik

8. Juni bis 13. August 2018

Im Rahmen der 7. Triennale der Photographie unter dem Titel „Breaking Point. Searching for Change“ geht es um das Potential des Mediums Fotografie, den Lauf der Zeit für einen Moment anzuhalten – und damit unter Umständen einen Wandel einzuleiten. In der Ausstellung „[RETURN] Fotografie in der Weimarer Republik“ setzen wir uns unter anderem mit Wurzeln, Erbe und dem Lernen von der Vergangenheit auseinander. Zugleich ist die Ausstellung in das Veranstaltungsprogramm der Stadt Hamburg zum „Gedenkjahr 1918/19: Aufbruch in die Demokratie“ eingebunden. Die wechselvollen Jahre der Weimarer Republik zeichnen sich nicht nur in Politik und Gesellschaft, sondern auch in so unterschiedlichen Gebieten wie Mode und Tanz oder Technik und Industrie durch Revolution und Innovation aus. Die Fotografie begleitet die junge Republik in allen ihren Entwicklungen, wandelt sich als Medium und erfindet sich dabei neu: technisch, thematisch und ästhetisch.

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Öffentlicher Raum

[HOME] Gruppenausstellung im öffentlichen Raum

8. Juni bis 26. August 2018

Die Gruppenausstellung [Home] setzt sich auf kritische Weise mit dem Ort und dem Gefühl des „Zuhauseseins“ auseinander. Um den Themenkomplex einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen, werden große Teile der Ausstellung im öffentlichen Raum - in eigens dafür angefertigten Pavillons - gezeigt. Weitere Arbeiten aus einem Fotoprojekt von Studierenden der HAW werden im Altonaer Museum präsentiert.

Die beteiligten Künstler sind sowohl professionelle Fotografen als auch Amateure mit unterschiedlichsten Hintergründen. Andrea Diefenbach setzt sich mit der Problematik der Arbeitsmigration in Moldawien auseinander, Jorge Taboada beschreibt mit seiner Arbeit „Alta Densidad“ die Vororte der großen Industriestädte Mexikos und Gineke de Rooij hat während vieler Jahre das ADM, die größte noch verbleibende Besetzung der Niederlande dokumentiert. Joseph Maher ist vor einigen Jahren aus Homs nach Deutschland gekommen und zeigt seine ganz persönliche Geschichte des Umbruchs und drei Wohnungslose aus Hamburg haben ihren Alltag mit der Kamera festgehalten.

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Hafenmuseum

[OFF] TRIENNALE - Carlo Lombardi - DEAD SEA

8. - 17. Juni 2018

Im Rahmen der 7.Triennale der Photographie Hamburg und der erstmalig daran angeschlossenen OFF TRIENNALE zeigt der 1988 in Italien geborene Fotograf Carlo Lombardi sein fotodokumentarisches Projekt ‚Dead Sea’ auf der historischen Museums Schute des Hamburger Hafenmuseums.

In ‚Dead Sea’ untersucht Lombardi die Hintergründe für das Aussterben der sogenannten „Unechten Karettschildkröte“ (lateinisch: Caretta caretta), einer unter anderem im Mittelmeer verbreiteten Meeresschildkrötenart.

Der globale Klimawandel und die Umweltverschmutzung, besonders die der Meere, sind die direkten Ursachen für die stetig und empfindlich sinkende Zahl der Population – aber auch die Überfischung der Meere und damit zusammenhängende Beifang sorgt für zusätzliche Bedrohung dieser Meeresschildkröte.

Lombardi sieht aber nicht nur den zerstörerischen Einfluss der Menschen, er weist auch auf die positiven Gegenströmungen, die vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer, die in selbstorganisierten und eigenfinanzierten Zentren für das Überleben der „Unechten Karettschildkröte“ kämpfen.

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