Tag des offenen Denkmals

Samstag und Sonntag, 9. und 10. September 2017


Altonaer Museum

Sonntag, 10. September 2017, 14 - 15 Uhr, Teilnahme kostenfrei
Höhepunkte der Sammlung: Ein Rundgang durch das Museum

Dieser Rundgang führt zu den Höhepunkten der Sammlung des Altonaer Museums, von der historischen Dreyer Werft mit ihrer Ausstellung zum Schiffsbau, den Galionsfiguren, über die optische Wunderkammer mit ihren faszinierenden Exponaten optischer Spielereien, Tricks und Erfindungen bis zu den prunkvoll eingerichteten historischen Stuben norddeutscher Großbauern.


Museum für Hamburgische Geschichte

Sonntag, 10. September 2017, 11.30 - 12 Uhr, Teilnahme kostenfrei
Stadtgang: Die Pracht der Bürger, die Macht der Ratsherren - Spuren herrschaftlichen Wohnens und Repräsentierens im alten Hamburg

Schon seit dem Mittelalter ist Hamburg eine Stadt der Bürger. In dem republikanisch organisierten Gemeinwesen, in dem Kaufleute auch politisch den Ton angaben, sucht man daher Palais des Adels oder gar Fürsten-Schlösser vergeblich. Doch der Wohlstand fand auch hier stets (bauliche) Formen von Standesbewusstsein und auch -dünkel, denen man vereinzelt noch im heutigen Stadtbild begegnen kann.

Imposante Portale von Stadthäusern und der Bauschmuck der verschiedenen Rathäuser, die sich Hamburg im Laufe seiner Geschichte baute, sind dafür nur ein Beispiel. Passend zum diesjährigen Motto des Denkmaltages kann anhand eines Rundganges im Umfeld des Museums für Hamburgische Geschichte einstige “Macht und Pracht” der hiesigen Bauten und ihrer Bewohner nachvollzogen werden.


Museum der Arbeit

Samstag, 9. September 2017, 10.30 - 12 Uhr, ohne Anmeldung, Teilnahme kostenfrei
Rundgang auf dem Gelände mit Albert Schett, praktischer Baudenkmalpfleger (Denkmalschutzamt)

Das ehemalige Fabrikgelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie von 1871, in dem heute das Museum der Arbeit zu Hause, veranschaulicht wie kein anderer Standort die Industrialisierung Hamburgs. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Fabrikanlagen in wesentlichen Teilen zerstört. In den 1950er Jahren verlegte die NYH ihren Sitz ganz nach Harburg und einige Gebäudeteile wurden abgerissen. Vor der Umnutzung zum Museum verblieb eine Industrieruine mit Teilen der „Alten Fabrik“ von 1871, dem Torhaus, der Zinnschmelze, dem Kesselhaus und der „Neuen Fabrik“ von 1908.

Treffpunkt vor dem Museumseingang


Hafenmuseum

Samstag und Sonntag, 9. und 10. September 2017, 10 - 18 Uhr, Teilnahme kostenfrei
Historischer Güterumschlag

Passend zum Motto „Macht und Pracht“ vergangener Zeiten kann die „machtvolle“ Dimension des Güterumschlags in den 60er und 70er Jahren im Hamburger Hafen anschaulich erlebt werden. Am Samstag finden zwischen 11 und 16 Uhr Vorführungen mit historischen LKW, den VAN CARRIERN, der Hafenbahn und der MS BLEICHEN statt. Zusätzlich gibt es am Samstag und Sonntag um 14 Uhr Führungen zur Entwicklung des Schiffbaus im Hamburger Hafen und um 15 Uhr Führungen mit Hafenexperten zum Umschlag. Zusätzlich werden die schwimmenden Großobjekte des Museums „unter Dampf gesetzt“ und „mächtig“ viel Kohle verheizt.


Jenisch Haus

Sonntag, 10. September 2017, 14 - 15 Uhr, Teilnahme kostenfrei
Famillienführung: Das Jenisch Haus und seine Geschichte

Das für den Bankier und Senator Martin Johan Jenisch errichtete Landhaus vermittelt als „begehbare historische Quelle““ mit seinen stilgerecht eingerichteten Räumen einen anschaulichen Einblick in die großbürgerliche Gedankenwelt und Wohnkultur des 19. Jahrhunderts. Das Jenisch Haus zählt zu den repräsentativsten Beispielen Hamburger Architektur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.


Speicherstadtmuseum

Samstag, 9. September 2017, , 11 - 12.30 Uhr Uhr und 13.30 - 15 Uhr, nur nach Anmeldung bis 7. September bei info@speicherstadtmuseum.de, Treffpunkt: Speicherstadtmuseum
Rundgang “Handelsmacht und Backsteinpracht

Ein Speicherstadtrundgang mit einer Einführung im Speicherstadtmuseum. Die Speicherstadt wurde von 1885–1927 als zentrales Lagerhausviertel des Hamburger Hafens errichtet. Sie war jedoch immer mehr als reine Nutzarchitektur. Ihr geschlossenes Erscheinungsbild mit roten Backsteinfassaden in neogotischen Formen und die heute verlorenen Brü- ckentore am Zollkanal machten sie vielmehr zu einer bildmächtigen Insze- nierung einer Stadt aus Speichern, in der sich die damalige Weltgeltung des Hamburger Hafens widerspiegelte.

Sonntag, 10. September 2017, 12 - 13.30 Uhr
Rundgang für Hörgeschädigte „Speicherstadt – Hamburgs Welterbe“

Führung durch die Speicherstadt und das Speicherstadtmuseum in deutscher Gebärdensprache (DGS) mit Reinhold Liebermann. Die Speicherstadt wurde von 1885–1927 gebaut. Über 100 Jahre lang lagerten hier Waren wie Kaffee, Tee, Gewürze oder Tabak. Heute werden immer mehr Speicher in Bürohäuser umgebaut. 2015 wurde die gesamte Spei- cherstadt von der UNESCO aufgrund ihrer einzigartigen Architektur zum Welterbe ernannt. In der Führung wird die Geschichte der Speicherstadt anschaulich dargestellt.


Foto: Jenisch Haus